BIBB-KONGRESS »FÜR DIE ZUKUNFT LERNEN«

Neben dem WOL werden immer wieder neue und innovative
Weiterbildungsideen kreiert und weiterentwickelt. Mit aktuellen Perspektiven, Trends und Herausforderungen in der beruflichen Bildung beschäftigten sich im Juni 2018 verschiedene Expertinnen und Experten aus Gewerkschaften, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf dem Berufsbildungskongress des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Der Kongress stand dabei unter dem Motto »Für die Zukunft lernen: Berufsbildung von morgen – Innovationen erleben « und beschäftigte sich unter anderem mit der Berufsbildung im 21. Jahrhundert und infolgedessen mit den Fragen zur Qualifizierung des Ausbildungspersonals, einer zeitgemäßen Ausbildungsgestaltung, der Fachkräfteproblematik, dem Verhältnis von akademischer Bildung und Berufsbildung sowie dem Einsatz digitaler Medien.

Podiumsdiskussion bei der Eröffnung des BIBB-Kongresses 2018.

Dabei wurde herausgestellt, dass die Zukunft der Arbeitswelt in 20 bis 30 Jahren nicht absehbar ist und es daher wichtig sei, zukünftige Arbeitnehmer auf eine wandelnde Zukunft vorzubereiten, damit diese befähigt sind, Veränderungsprozesse zu gestalten. Ebenso müssten sie über sogenannte »transversale« Kompetenzen verfügen und entsprechend Kreativität, Problemlösen, kritisches Denken und Anpassungsfähigkeit lernen. Auch das Lernen zu lernen, nehme eine immer wichtigere Stellung in der zukünftigen Berufsbildung ein. Ausbildungsbetriebe wie auch Berufsschulen sollten aus diesem Grund »didaktische Situationen« bereitstellen, bzw. bedürfe es neben einer Wirtschaft 4.0 auch eine Didaktik 4.0, wie Prof. Dr. Lars Windelband erläuterte. Die Digitalisierung biete neue Möglichkeiten und entsprechend neue didaktische Ansätze durch Simulationen und virtuelle Räume. Dies erfordere aber auch eine angemessene digitale Ausstattung, wobei personelle Kapazitäten – die die Implementierung, Entwicklung und »Betreuung« der digitalen Ausstattung begleiten – als auch entsprechende Hard- und Softwareprodukte von Bedeutung sind. Zur Optimierung der Lerneffizienz könnten die didaktischen Instrumente mit einem Bildungsmonitoring kombiniert werden, durch das die Entwicklungsverläufe der Lernenden verfolgt und bewertet werden können.

Das BIBB stellte auf dem Berufsbildungskongress zusammengefasst die grundlegende Veränderung der Arbeitswelt durch die Digitalisierung heraus. Verwunderlich war dies selbstverständlich nicht. Das Thema Digitalisierung und der dadurch verbundene Wandel ist vielfach diskutiert worden und wird es weiterhin. Überaus wichtig war aber die Erwähnung, dass sich neben der Berufswelt auch die Bildungswelt verändern muss, um eine qualitative Arbeit in  Zukunft zu ermöglichen. Die arago Consulting GmbH kann Sie hierbei – durch die Entwicklung geeigneter didaktischer Konzepte – unterstützen. Auf dem internationalen Markt konkurrieren über 1.200 Anbieter für Learning-Management-Systeme. Wir kennen den Markt und können Sie daher effizient beraten und Sie von den ersten Schritten bis zur kompletten Lösung begleiten. Dabei gibt es bei der Auswahl der Lernformen keine Grenzen: Webinare, Blended Learning, SCORM, Gamification, WBT, CBT, LMS oder Autorentools. Wir finden für Sie das passende Angebot und kreieren auf Wunsch auch eine eigene E-Learning-Plattform.

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