THE VOICE OF ARAGO CONSULTING: PHILIP TREMPER

Wir stellen Ihnen unseren Mann am Telefon vor: Philip Tremper. Zu vielen unserer Kunden hatte er den allerersten Kontakt – im Rahmen eines Akquisegesprächs am Telefon. Sein Ziel dabei: persönliche Gesprächstermine für unsere Kollegen aus dem Vertrieb zu vereinbaren.

Lea Volic (LV): Lieber Philip, Du machst einen sehr wichtigen Job bei uns. Viele kennen aber nur Deine Stimme, denn Du bist unser Mann am Telefon. Bevor wir aber näher darauf eingehen, wie Dein Arbeitsalltag aussieht, möchten wir zuerst von Dir wissen, wo Du herkommst? Wo bist Du aufgewachsen, Philip?

Philip Tremper (PT): Ach herrjeh, allein mit dieser Frage ließe sich eine ganze Newsletter-Ausgabe füllen (lacht). Ich bin in Hamburg geboren, nach zwei Wochen aber bereits nach Berlin übergesiedelt. Dort habe ich von 1961 bis 1968 meine ersten Lebensjahre verbracht. Mein Stiefvater war ein holländischer Diplomat. Die Jahre 68 und 69 habe ich daher in der Hauptstadt des Sudans verbracht, in Khartum, anschließend ging es auf ein Schweizer Internat, dann auf die Munich International School. Von München schließlich nach Singapur, wo es für mich als freiheitsliebendes Kind aber definitiv zu viele Regeln gab, daher durfte ich ab 1972 auf ein Internat zwischen München und Salzburg, im schönen Weyarn.

LV: Jetzt bist Du ja unser absoluter Spezialist wenn es um das Thema Telefonakquise geht. Wie wurde diese Leidenschaft bei Dir geweckt?

PT: Ich habe tatsächlich ein recht bewegtes Leben hinter mir. Bereits mit 15 war mir klar, dass mir die schulische Laufbahn nicht liegt. Mein leiblicher Vater war damals stv. Chefredakteur der Zeitschrift »Die Bunte«. Über den Umweg als Pressefotograf kam ich mit 17 Jahren an meinen ersten Job in der Telefonakquise, leider bei einer Finanzberatungsgesellschaft, die in betrügerischer Absicht agierte. Das wurde mir nach drei Monaten klar, als mein damaliger Chef, den ich wenige Tage zuvor noch im Büro gesehen hatte, bei Aktenzeichen XY eine recht prominente Rolle spielte.

LV: Verging Dir danach nicht die Lust an der Telefonakquise?

PT: Nein, gar nicht. Denn ich hatte in den drei Monaten gemerkt, dass es etwas gibt, in dem ich sehr gut bin. Der Erfolg hat mir Spaß gemacht. Und das hält bis heute an.

LV: Wie bist Du dann bei der arago Consulting gelandet?

PT: Durch Zufall. Ich kenne den Besitzer eines renommierten Auktionshauses in Frankfurt, der wiederum ein guter Bekannter des Vorstandes der arago GmbH ist, der früheren Muttergesellschaft der arago Consulting. Die arago GmbH war auf der Suche nach Unterstützung im Bereich Telefonakquise. Zwei Tage nach deren Gespräch war ich eingestellt (lacht).

LV: Und dann haben wir Dich quasi bei unserer »Mutter« abgeworben?

PT: Auch das wiederum ein glücklicher Zufall, über den ich mich sehr gefreut habe.

LV: Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?

PT: Ich bezeichne mich selbst als professionellen Business-Stalker. Das hört sich dramatischer an als es ist. Ich kenne unsere Zielgruppe sehr gut und hole mir bereits weit im Vorfeld eines Telefonats alle verfügbaren Informationen ein, die öffentlich über den potentiellen Kunden verfügbar sind. Wir gehen sehr gezielt vor, da wir niemandem die Zeit klauen wollen, übrigens auch nicht unserem eigenen Vertrieb.

LV: Was ist dann Dein Ziel am Telefon? PT: Mein oberstes Ziel ist es, einen Termin zu vereinbaren, d.h. Interesse an uns zu wecken. Aber nur dann, wenn unsere Leistungen für den Kunden auch tatsächlich von Relevanz sind. Mein Motto dabei: »Konventionell kann jeder, dafür brauchen Sie uns nicht«. Ich fühle mich pudelwohl hinter dem Telefon. Alle weiterführenden, persönlichen Gespräche übernehmen die Kollegen.

LV: Wenn Du den ganzen Tag recherchierst und telefonierst, wie schaffst Du dann einen privaten Ausgleich?

PT: Meine private Leidenschaft ist der Modellsport und die Seefahrt. Erst vor kurzem ist mir wieder bewusst geworden, dass es als Kind immer ein Wunsch von mir war, zur See zu fahren. Mein Lieblings Youtube-Kanal heißt Sailing SV Delos. Drei Personen, die um die Welt segeln. Darin kann ich komplett abtauchen.

LV: Sofern Du am nächsten Tag wieder bei uns auftauchst, sei Dir das gestattet (lacht). Wobei: Deinen Job ausüben, kannst Du ja eigentlich von jedem Ort der Welt.

PT: Da bringst Du mich auf eine Idee. Jetzt muss ich nur noch die Geschäftsführung davon überzeugen, mein Dienstfahrrad gegen eine Dienst Segelyacht mit Satellitentelefon einzutauschen (lacht).

LV: Damit wäre dann bereits der Ort für das nächste arago Consulting Sommerfest gefunden. Vielen Dank für das Gespräch und die Einblicke in Dein Leben, Philip!