WEITERBILDUNG IN ZEITEN DER DIGITALISIERUNG

Smart Factories, das Internet der Dinge, Cloud Computing Systems, Shop-Systeme, Online-Plattformen, Cyber-Physische-Systeme und Big Data. Die Digitalisierung ist im vollen Gange und die Gesellschaft, vor allem jedoch die Arbeitswelt, unterliegt einem grundlegenden Wandel. Märkte, Geschäftsmodelle, Produktionsprozesse, Wertschöpfungsketten sowie vielzählige weitere Tätigkeiten werden durch die Digitalisierung verändert.

Dies stellt Betriebe und deren Beschäftigten vor neue Anforderungen. Neben der Befähigung die neue Technologie zu bedienen, werden sowohl fachliche und methodische als auch sogenannte Metakompetenzen – wie beispielsweise Veränderungsfähigkeit, prozessorientiertes und interdisziplinäres Denken oder Kreativität – und soziale Kompetenzen bedeutsam.

Dies spiegelt sich auch in der repräsentativen Studie von etventure wieder, in der 91% der befragten deutschen Unternehmen angaben, dass die Digitalisierung neue Qualifikationsanforderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendig mache. Gleichzeitig geben 98% der befragten deutschen Unternehmen an, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzubilden, wenn die Qualifikation nicht für die digitale Transformation ausreiche.

Damit Unternehmen und Betriebe weiterhin wettbewerbsfähig bleiben oder sich einen Vorteil verschaffen können, ist eine berufliche Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendig, um einen stets aktuellen Wissensstand garantieren zu können. Dabei müssen jedoch die Weiterbildungsbedarfe frühzeitig und klar identifiziert werden, um mit geeigneten Maßnahmen darauf reagieren zu können.

Der digitale Wandel ist in der Arbeitswelt zwar vorherrschend, unterscheidet sich jedoch in den unterschiedlichen Branchen in seiner Ausprägung und in seiner Geschwindigkeit. Daher muss sich auch die Weiterbildung im Sinne der Digitalisierung verändern. So werden verschiedene Gestaltungsansätze und Herangehensweisen angeboten, um im gesamten Spektrum der Digitalisierung erfolgreich zu sein. Die individuelle Förderung ist hierbei ein wesentlicher Aspekt.

Um eine erfolgreiche betriebliche Weiterbildung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zeiten des digitalen Wandels zu erzielen, haben wir 6 wichtige und grundlegende Voraussetzungen für die Umsetzung in die Praxis zusammengestellt:


1. Weiterbildung in der Unternehmensstrategie etablieren
Verankern Sie als Führungskraft die Weiterbildung in der Unternehmensplanung und ermöglichen Sie eine kontinuierliche Investition.

2. Beteiligung aller Bereiche
Sorgen Sie für eine frühzeitige Einbindung aller Bereiche und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um gemeinsam in Betriebsvereinbarungen grundlegende Regelungen für die Weiterbildung festzusetzen.

3. Kompetenzdiagnostik
Erheben Sie den bestehenden Kompetenzstand Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die die benötigten Qualifikationsbedarfe zu identifizieren, sodass zielgenaue Weiterbildungsangebote geplant und eine vorausschauende Personalplanung etabliert werden können.

4. Neue Weiterbildungskonzepte nutzen
Nutzen Sie innovative Weiterbildungskonzepte für den Kompetenzerwerb, die ein individuelles, arbeitsplatz- sowie arbeitsprozessintegriertes Lernen ohne sozialen Druck möglich machen. Interaktive Vermittlungsstrategien, wie beispielsweise Plan- und Lernspiele sowie Lernsimulationen unterstützen darüber hinaus bei der Förderung von Personengruppen, die durch klassische Konzepte nur schwer erreichbar ist.

5. Überfachliche Kompetenzen fördern
Fördern Sie methodische, personale und sozial-kommunikative Kompetenzen, um die überfachliche Kooperation in Teams oder Eigenverantwortung im ergebnis- sowie kundenorientiertem Handeln auszubauen.

6. Wissen dezentralisieren
Nutzen Sie externe Berater oder moderne mediale Angebote wie beispielsweise virtuelle Lernplattformen, die auch unternehmensübergreifend sein könnten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ebenfalls aktiv in den Prozess des Wissenstransfers eingebunden werden, in dem Beschäftigte als Mentorinnen und Mentoren fungieren, die andere Kolleginnen und Kollegen z.B. durch Video-Tutorials unterstützen.

 

Wie kann eine konkrete Umsetzung einer betrieblichen Weiterbildung im Unternehmen nun aussehen? Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales stellt in seiner Broschüre „Weiterbildung im digitalen Wandel“ Gestaltungsbeispiele von verschiedenen Unternehmen in Deutschland vor. Dabei werden der Einfluss der Digitalisierung auf dieses Unternehmen, Qualifikationsbedarfe sowie die Umsetzung der Weiterbildung in die Praxis erläutert. Die Borschüre finden Sie hier.

Die Gestaltungsbeispiele zeigen, dass bei der Weiterbildung auch moderne Konzepte eingesetzt werden, die den individuellen Bedarfen gerecht werden soll.

Ein solches modernes und innovatives E-Learning-Tool – welches nicht mit den „klassischen“ E-Learning-Lösungen zu vergleichen ist – bietet unser Partner imc AG: das Electronic Performance Support System. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich mit dem imc Process Guide ein Navigationssystem für Softwarelösungen.

Jeder kennt das Problem: Bei Einführung einer neuen Software entsteht ein hoher Schulungsbedarf auf Seiten der Anwender. Um die Anwender in das System einzuführen werden klassischerweise mehrstündige Präsenzveranstaltungen durchgeführt. Dabei erfolgt die Schulung nach dem Gießkannenprinzip. Die Anwender setzen sich mit Teilbereichen des Systems auseinander, die für sie möglicherweise gar nicht relevant sind, erhalten Erläuterungen, die sie nicht benötigen bzw. haben die relevanten Informationen bereits wieder vergessen, wenn sie an ihrem Arbeitsplatz mit der neuen Software arbeiten. Daraus resultiert nicht nur Frust, sondern auch zusätzlicher Aufwand.

Der imc Process Guide wählt einen anderen Ansatz, um diesen Demotivationsfaktoren entgegen zu wirken. Da 80% des Wissens am Arbeitsplatz „On-the-job“ erworben werden, setzt der imc Process Guide hier an und unterstützt die Nutzer mit Hilfestellungen, während sie mit der neuen Software arbeiten.

Diese werden unternehmensintern, einfach und in wenigen Schritten in Form von Texten, Videos, Links oder Bildern erstellt. Anschließend werden sie in Echtzeit zur Verfügung gestellt, genau dort wo und genau zu dem Zeitpunkt, zu dem sie benötigt werden. Denn der Process Guide erkennt, in welchem Programm und in welchem Eingabefeld der Nutzer gerade arbeitet.

Zusätzlich können die Anwender mit Hilfe der Social-Feedback-Funktion einen Screenshot direkt an den Helpdesk schicken. Der Helpdesk erkennt somit, an welcher Stelle im Programm Fragestellungen auftreten und kann dem Anwender direkt helfen. Zusätzlich kann er zukünftige Nachfragen vorbeugen, indem er über den Process Guide eine Hilfestellung im System hinterlegt.

Und das Beste daran: Egal welche Software Ihr Unternehmen verwendet, der imc Process Guide unterstützt alle Anwendungen. 

 

 

 

 

 


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