BRAND (ENGL.): DAS AUGE ISST MIT

Während das Wort »Brand« im Deutschen nicht unbedingt positiv belegt ist, steht es im Englischen für den Begriff »Marke«.

Eine starke Marke erfährt Aufmerksamkeit und weckt Interesse, möglicherweise auch Begehren. Doch wie lässt sich eine Marke erfolgreich positionieren?
Bei Speisen gilt schon lange die Redensart: »Das Auge isst mit«. Das aufgetischte Essen soll nicht nur gut schmecken, es soll auch gut aussehen. 2014 fanden Wissenschaftler unter Leitung des Max-Planck-Instituts heraus, dass sich Menschen vor allem aufgrund des Aussehens einer Speise für diese entscheiden.
Die Redensart lässt sich aber auch auf andere Bereiche übertragen, beispielsweise auf Unternehmensinhalte für Kunden, wie Adobe in einer aktuellen Studie vorstellt. In dieser wurden 12.169 Verbraucher aus 6 Ländern unter anderem gefragt, welche Inhalte ihr Interesse wecken und welche Erwartungen sie an Unternehmen haben, die Inhalte bereitstellen. Das Fazit: Die Kunden erwarten ehrliche sowie authentische Inhalte und bevorzugen ein schönes Design.

Um authentische und ansprechende Inhalte bieten zu können, ist es unerlässlich, die Zielgruppe zu kennen. Welche Inhalte erreichen welche Zielgruppen? Dabei spielt auch das Stichwort Personalisierung eine bedeutende Rolle. Heutzutage wünschen sich die Kunden alles und dies möglichst persönlich auf sie zugeschnitten.

Das Auge des Betrachters darf hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Wichtig ist, dass die Inhalte korrekt und optimal auf unterschiedlichen Geräten dargestellt werden. Da weltweit im Durchschnitt 2,23 Geräte pro Person gleichzeitig genutzt werden, ist es von großer Bedeutung, dass die Inhalte nicht nur auf dem Computer, sondern auch auf dem Smartphone ohne Fehler visualisiert werden. Dies lässt sich oftmals leicht überprüfen. Abonnieren Sie z.B. Ihren eigenen Newsletter oder besuchen Sie Ihr eigenes Webinar. Tritt hierbei Probleme auf, stoßen auch Ihre Kunden auf diese. So werden rasch Verbesserungspotenziale aufgedeckt.

Das Design muss stimmen und gut geplant sein.
Dann bekommen Ihre Inhalte die verdiente Aufmerksamkeit des Kunden.

Gleichzeitig trägt aber auch der Geschmack des Kunden dazu bei, ob seine Aufmerksamkeit gewonnen wird oder nicht. Deshalb ist es wichtig, die eigene Zielgruppe zu kennen und – sofern möglich – Personalisierungen vorzunehmen. Personalisierung kann dabei schon die Anpassung des Layouts für Smartphones bedeuten. Wiedererkennung im Design trägt dazu bei, den Wert Ihrer Unternehmensmarke zu steigern und die Kundenbindung zu vertiefen.


Zusammenfassend kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass dem Kunden die Inhalte schmackhaft gemacht werden müssen. Dies erfolgt nicht ausschließlich durch hochwertigen Text, sondern insbesondere durch dessen Gestaltung. Denn der Begriff »Content« steht heutzutage für weit mehr als nur Text. Der Begriff beschreibt das gesamte Erlebnis für einen Kunden. Und dabei spielt das Design keine untergeordnete, sondern eine wichtige Rolle, wie der Gründer des Content Marketing Institute und selbsterklärte »Content Marketing Evangelist« Joe Pulizzi feststellte:

»Wenn das Design den Verbraucher nicht anspricht, wird er auch den Text nicht lesen.«

Die aktuelle Studie können Sie hier abrufen.