AUSBILDUNG ZUM E-COACH/E-TRAINER

Veränderungen in Unternehmen in Form von Verbesserungen und Weiterentwicklungen sind stetiger Begleiter des Arbeitsalltags. Daher müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin  geschult werden, die veränderten Prozesse auch zu beherrschen. Zur Förderung der jeweiligen Kompetenzen werden seit vielen Jahren Trainings und Coachings eingesetzt. Entsprechend ausgebildete Coaches oder Trainer sorgen in klassischen Face-to-Face-Settings für die nötige Befähigung. Dieses klassische und dennoch bewährte Konzept erlebt nun durch neue Medien – diese Medien sind im eigentlichen Sinne nicht mehr neu, stehen jedoch als Gegenstück zu den klassischen Medien, wie Radio, Presse oder Fernsehen – weitreichende Veränderungen. In Zeiten der Globalisierung sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unterschiedlichen Niederlassungen oder im Homeoffice auf der ganzen Welt zu schulen. Die Bedeutung klassischer Präsenzseminare nimmt ab.

Bereits ausgebildete Trainer und Coaches müssen auf diese Veränderung reagieren. Um die Bandbreite an Möglichkeiten kennenzulernen und künftig zu nutzen, müssen auch sie ihre Medienkompetenzen erweitern. Hierfür wird nun eine Ausbildung zum sog. E-Coach oder E-Trainer angeboten, die sich ausschließlich an bereits ausgebildete Coaches und Trainer richtet.

Bei der Ausbildung wird die Handlungskompetenz, die in zeitlich, örtlich und räumlich begrenzten Präsenzschulungen entwickelt wurde, in den offenen, medialen Raum übertragen. Die Teilnehmenden arbeiten folglich rein virtuell. In wöchentlich stattfindenden Live-Onlinetrainings werden die didaktischen Themen erarbeitet, bspw. unterschiedliche Trainingskonzepte, die eigene Präsenz im virtuellen Raum oder der Umgang mit verschiedenen Werkzeugen, etwa dem Umfragetool, dem Chat oder dem Whiteboard. In Selbstlernphasen, die zwischen den Live-Onlinetrainings stattfinden, werden Aufgaben für die inhaltliche Auseinandersetzung der Themen bearbeitet. Diese Auseinandersetzung findet in einem moderierten Forum statt, welches das Selbstlernen fördert und Raum für kollegiales Feedback zur Verfügung stellt. Dabei übernehmen die Teilnehmenden in abwechselnden Settings jeweils die Rolle des Lernenden und des Trainers, um die Techniken, Inhalte, Einsatzmöglichkeiten und auftretende Problematiken zu reflektieren. Durch Feedbackprozesse, Wahlfreiheit, Lerntandems sowie die unterschiedliche Nutzung von Methodenwerkzeugen wird in der Ausbildung ein hohes Maß an Abwechslung erreicht.


ZIELE DER AUSBILDUNG:

1. Befähigung zur Nutzung bereits vorhandenen Wissens und Könnens der Teilnehmenden in medialer Umgebung 

2. Herstellung von Nähe und Vertrauen in medialen Lernsettings durch die Nutzung